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Juli '08 August '08 September '08 Oktober '08 November '08 Dezember '08 Rückblick Juni '04 - Juni '08

Juli 2008:

SA, 12.07.'08: Christopher-Street-Day - Info-Stand des Kreisverbandes DIE LINKE Wuppertal
Präsentation von Info-Materialien, Sammlung von Unterschriften für das Bürgerbegehren "Erhalt der Cronenberger Hauptschule", Preisrätsel uvm.
Veranstalter: die Linke Wuppertal
Raumzeit: ab ca. 10ºº bis ca. 16:30 Uhr am Kirchplatz in der Elberfelder Fußgängerzone (neben Poststraße), Wuppertal-Elberfeld

SA, 19.07.'08: Info-Stand des Kreisverbandes DIE LINKE Wuppertal
Präsentation von Info-Materialien, Sammlung von Unterschriften für das Bürgerbegehren "Erhalt der Cronenberger Hauptschule", Preisrätsel uvm.
Veranstalter: die Linke Wuppertal
Raumzeit: ab ca. 10:30 bis ca. 13ºº Uhr vor den City-Arkaden, Fußgängerzone, Wuppertal-Elberfeld


August 2008:

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FR, 01.08.'08 bis MO, 11.08.'08: Mayors for Peace - Bürgermeister für den Frieden - Lichthofausstellung im Rathaus Barmen
Die Bürgermeisterkampagne: Vision - Atomwaffenfrei bis 2020
Die Kampagne hat bereits Mitgliedsstädte in bislang 128 Ländern (Stand Apr. 2008)
Veranstalter: Deutsch-Japanischer Friedenskreis e.V. mit Unterstützung der Citykirche Wuppertal
Raumzeit: je von 8ºº bis 17ºº Uhr im Lichthof des Rathauses Barmen, Johannes-Rau-Platz 1, W-Barmen

DO, 14.08.'08: "Die Privatisierung der Deutschen Bahn. Wer profitiert? Wer verliert? Was sind die Alternativen?"
Referent: Hans-Gerd Öfinger (Sprecher der Initiative "Bahn von unten" in der Bahngewerkschaft TRANSNET. ("Bahn von unten" ist Teil des Aktionsbündnisses "Bahn für Alle", in dem sich 16 Organisationen und Gewerkschaften zusammengeschlossen haben.)
Zum Thema: Eine der großen innenpolitischen Auseinandersetzungen des Jahres 2008 ist der Konflikt um die Privatisierung der Deutschen Bahn AG. Große Koalition und Bahn-Vorstand haben im Frühjahr die Weichen für die Teilprivatisierung gestellt. Nach ihrem Willen sollen bis Ende des Jahres Bahnaktien an Großanleger verkauft werden. Nach neuesten Meldungen zählen die russische Bahn und arabische Staatsfonds zu den Favoriten. Die Privatisierer versprechen sich vom Verkauf der Aktien einen "warmen Regen", mit dem alle notwendigen und lange erwarteten Investitionen und Ausbaumaßnahmen endlich umgesetzt werden können. In Wirklichkeit wollen private Investoren mit ihrem eingesetzten Kapital eine maximale Rendite erzielen. Viele der heutigen Alltagsprobleme der Bahn rühren daher, dass ein privatisierungswütiges Management im vorauseilenden Gehorsam gegenüber privaten Aktionären schon seit Jahren auf Teufel komm raus bei Mensch und Material Kosten spart. Noch ist die Bahn im Bundesbesitz; sobald aber private Anteilseigner mit am Tisch sitzen, werden sie alles abstoßen, was nicht genügend Rendite einzubringen scheint. Schon jetzt zeichnet sich bei der Deutschen Bahn Lohn- und Sozialdumping ab. Der zunehmende Wettbewerb auf den Schienen - national und international - wird auf dem Rücken der Beschäftigten, Kunden und Umwelt ausgetragen.
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal/Bergisch Land & attac Wuppertal
Raumzeit: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld

FR, 22.08.'08: DIE LINKE in Vohwinkel lädt ein zum Gartenfest
Geselliges Beisammensein in sommerlicher Atmosphäre für Mitglieder, Freunde/Innen und Interessierte mit Gesprächspartnern aus Bundes, Landes- und Kommunalpolitik, u.a. die Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelem, Ulla Jelpke und Ulla Lötzer . Außerdem: Imbiss und Getränke zum Selbstkostenpreis; Live-Songs und Musik "aus der Konserve".
Veranstalter: DIE LINKE Vohwinkel
Raumzeit: ab 18ºº Uhr in der Gartenanlage Vohwinkeler Straße 147-151 (hinter der Häuserzeile) , W-Vohwinkel

SA, 23.08.'08: Info-Stand des Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror
Gäste und Neugierige sind immer willkommen!
Veranstalter: Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror
Raumzeit: ab ca. 11:30 Uhr vor den City-Arkaden, Wuppertal-Elberfeld

MO, 25.08.'08: Mitgliederversammlung DIE LINKE Ronsdorf
Tagesordnung: Protokollgenehmigung / Begrüßung neuer Mitglieder / Ergebnisse von Arbeitsgruppen, Initiativen & Bürgeranträgen / Diskussion über die vom erweiterten Vorstand vorgeschlagenen Nominierungen zur Kommunalwahl / Abstimmungen für die Liste der Bezirksvertretung und der Ratskandidaturen in den Wahlbezirken 91 & 92 / Sonstiges
Veranstalter: DIE LINKE Ronsdorf
Raumzeit: 19:30 Uhr in der Villa Kunterbunt, Breite Straße 7 a, 42369 W-Ronsdorf

DI, 26.08.'08: Mitgliederversammlung des Kreisverbandes DIE LINKE Wuppertal
Gäste und Neugierige sind immer willkommen!
Veranstalter: DIE LINKE Kreisverband Wuppertal
Raumzeit: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld


September 2008:

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MO, 01.09.'08: attac-AK Globalisierungstheorie
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Raumzeit: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100 / Konferenzraum 1. Stock (ganz hinten rechts)

DI, 02.09.'08: Plenum des Koordinationskreises Antifaschismus
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Raumzeit: 19ºº Uhr im Rojan an der Alten Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld

MI, 03.09.'08: "Todesboten aus Alamut - Mythen von den gefährlichen Haschischessern" - Dokufilm aus der Reihe "Terrorismus, Staatsterror, Meinungsfreiheit"
Zum Film: Marco Polo sowie die Chronisten der Kreuzritter verbreiteten Schauermärchen über die Assassinen. Als gedungene Mörder seien sie für ihren gefährlichen Auftrag mit Drogen gefügig gemacht worden, heißt es. "Haschaschin" - die Haschischesser - nannten die Zeitgenossen die Mitglieder der eingeschworenen Gemeinschaft. Setzte der Meister die jungen Männer zuvor unter Drogen? Machte er sie so für die gefährlichen Aufträge gefügig? Bisher pure Vermutung. Fest steht hingegen: Die Assassinen gehörten zu den Ismailis, einer islamischen Glaubensgemeinschaft. Im Volksmund hießen sie auch "Haschischin" - die Haschischesser. Forscher glauben, daraus habe sich das Wort "Assassinen" abgeleitet.
Zur Filmreihe: Das Projekt "Terrorismus, Staatsterror, Meinungsfreiheit", bestehend aus insgesamt vier Filmvorführungen und musikalischer Darbietung, soll monatlich ab September 2008 das Thema "Terrorismus, Staatsterror, Meinungsfreiheit" dem interessierten Publikum präsentieren. Die Filme sollen das Publikum sensibilisieren und die Gefahr, die von unkritischer und einseitiger Bildung ausgeht, aufzeigen. Das Projekt wird seinen Beitrag innerhalb dieser Maßnahme leisten und dient der Förderung von mehr Demokratie und Aufklärung unter den Jugendlichen und Erwachsenen.
Veranstalter: PEGAH, Verein für regionale und globale Kunst und Kultur, mit Unterstützung durch Katholisches Bildungswerk Wuppertal Solingen Remscheid / Caritasverband Wuppertal e.V. & Medienzentrale des Erzbistums Köln
Raumzeit: 19:30 Uhr im Internationalen Begegnungszentrum des Caritasverbandes Wuppertal e.V. Hünefeldstraße 54 a, 42285 Wuppertal / Eintritt frei !!!

DO, 04.09.'08: "ALBA - die Bolivarianische Alternative für Amerika?"
Zum Thema: ALBA ist ein Integrationsprojekt mit gänzlich ungewohnten Prinzipien. Andere Freihandelsabkommen wie ALCA (Gesamtamerikanische Freihandelszone) setzen auf exportorientierten Regionalismus, Abbau der Zollschranken, Befriedigung der Weltmarktnachfrage, auf Privatisierung und Marktöffnung. Dem setzt der ALBA-Vorschlag die Prinzipien der Kooperation, Komplementarität und Solidarität entgegen. In Nicaragua ist die Entscheidung zum ALBA-Beitritt allerdings ohne öffentliche Beteiligung vollzogen worden. Dabei sollten die Integrationsprojekte von ALBA gerade auch soziale Bewegungen, Basisgruppen oder Gewerkschaften einbinden. Ist ALBA also mehr als ein energiepolitischer Beistandspakt des venezolanischen Caudillo der so genannten Bolivarianischen Revolution, Hugo Chavez? Oder zeichnet sich hier eine ernstzunehmende Alternative zu den US-affinen Freihandelsabkommen ab? Der Vortrag diskutiert Möglichkeiten und Grenzen.
Veranstalter: Informationsbüro Nicaragua e.V.
Raumzeit: 19ºº Uhr im Raum 43 der VHS, Auer Schulstraße 20, W-Elberfeld

DI, 09.09.'08: "Die Organisierung der Unorganisierbaren - Der Kampf von illegalen LagerarbeiterInnen in Brooklyn und Queens (New York) gegen Ausbeutung und Rechtlosigkeit"
Referentin: Stephanie Basile (New York City; aktives Gewerkschaftsmitglied der New Yorker Industrial Workers of the World; seit 2006 als eine Organizerin der IU 460 Foodstuffs Kampagne der IWW; war darüber hinaus aktiv in feministischen Projekten und bei Bemühungen gegen die Gentrifizierung New Yorker Stadtteile)
Zum Thema: Die Frage, wie sich illegale ArbeiterInnen organisieren können und wie Gewerkschaften und andere Initiativen auf dem Feld der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung agieren können, ist in Deutschland weitgehend ungelöst. Die Veranstaltungsreihe bietet erste Anregungen und außerdem die Möglichkeit der Kontaktaufnahme über den großen Teich. Wir haben es hier mit einer doppelten Globalisierung zu tun. ArbeiterInnen aus Mexiko und Guatemala verladen in der New Yorker Hafengegend Fisch und Meeresfrüchte in LKWs und fahren sie in Feinschmecker-Restaurants entlang der US-amerikanischen Ostküste. Sie arbeiten mindestens 60 Stunden in der Woche, mitunter über 100 Stunden. Sie werden weit unter dem gesetzlichen Mindestlohn von derzeit 5,85 USD bezahlt. Auf diesem schwierigen Kampfterrain - illegale Einwanderer vs. Turbo-Kapitalisten - ist es den Industrial Workers of the World in New York gelungen, die ArbeiterInnen von bislang 10 Lager-und Großhandelsfirmen zu organisieren.
Veranstalter: Basis Initiative Solidarität (BaSo) e.V. in Kooperation mit "Industrial Workers Of The World"
Raumzeit: 19ºº Uhr in der Cafeteria der Alten Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld

MI, 10.09.'08: Öffentliches attac-Plenum
Veranstalter: attac Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100 / Konferenzraum (1. Stock)

DO, 11.09.'08: "Was kommt nach Unilateralismus, Bush-Doktrin und Krieg gegen den Terror?" - Veranstaltung zum Antikriegstag 2008
Untertitel: Die außen- und sicherheitspolitischen Konzepte der Präsidentschaftskandidaten der USA auf dem friedenspolitischen Prüfstand.
Referent: Dr. Thomas Greven
(Institut für Internationale Politik, Berlin; Gastwissenschaftler an mehreren amerikanischen Universitäten)
Zum Thema: Das Kopf-an-Kopf-Rennen von Hillary Clinton und Barack Obama im Nominierungskampf innerhalb der Demokratischen Partei fand seinen Niederschlag in markanten und oft diffamierenden Äußerungen. Kann im November auf dem Hintergrund dieses vorausgegangenen Zweikampfes die Partei, der Bush angehört, tatsächlich mit McCain den nächsten Präsidenten stellen? Wie ist er einzuschätzen? Zentrale Kriegsschauplätze der USA, Guantanamo u.a. bleiben Realität zum Wahlzeitpunkt. Wie wird es danach weitergehen? Wie grundsätzlich sind die Unterschiede in den politischen Konzepten der Bewerber? Ist Obama als Hoffnungsträger junger Menschen fähig, sein Land in eine verantwortliche, weitsichtige Großmacht zu verwandeln, die sich an gemeinsamer Sicherheit für alle Länder und am Überleben des Planeten orientiert? Eine radikale Wende nahezu auf allen Feldern wäre dazu aus der Sicht der Friedensbewegung von Nöten. Wem trauen wir dies zu? Hoffnungen auf eine neue Ausrichtung der USA möchten wir differenziert einschätzen können. Dies kann uns wohl am besten mit einem Diskussionspartner gelingen, der amerikanische Politik als Forschungsschwerpunkt hat und in den USA gelebt und gearbeitet hat.
Veranstalter: attac Wuppertal, Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror, Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal/Bergisch Land und Volkshochschule Wuppertal
Raumzeit: 19ºº Uhr im Raum 43 der VHS, Auer Schulstraße 20, W-Elberfeld
weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen unter www.attac-wtal.de

SA, 13.09.'08: Fest der Solidarität - für Frieden, Demokratie und sozialen Fortschritt - Sommerfest der DKP auf der Hardt
Hier gibt es das Rote vom Ei - 40 Jahre DKP
Kulinarisches, Kinderfest, Tombola, Politik & Ausstellung "Fotos & Plakate - 90 Jahre kommunistische Bewegung - 40 Jahre DKP" und Bühnenprogramm:
13ºº Uhr: Peter Balnis mit "Liedstöckel"
14ºº Uhr: Klaus der Geiger
15ºº Uhr: Eröffnungsrede
15:20 Uhr: Klaus der Geiger
16ºº Uhr: Uwe Neubauer mit Rezitationen von Nazim Hikmet, begleitet von Alican Tatli
17ºº Uhr: Duo Heiner und Christoph
18ºº Uhr: Big Band "Knapp Daneben"
20ºº Uhr: The Spines & Junkgarden
22ºº Uhr: Veranstaltungsende
Raumzeit: Beginn 13ºº Uhr Hardt - Waldbühne

MO, 15.09.'08: "Demokratie direkt, oder: Wem gehört die Stadt? Über Bürgerbeteiligung in der Kommunalpolitik" - Vortrag & Diskussion
Referent: Robert Hotstegs (Rechtsanwalt aus Düsseldorf)
Zum Thema: Die kommunale Selbstverwaltung zählt zu den wesentlichen Errungenschaften in der Geschichte der Stadt und der bürgerlichen Gesellschaft. Nimmt man dieses Prinzip wörtlich, dann impliziert es ein gewisses Maß an direkter Demokratie. Länder- und Gemeindeverfassungen kennen die Parallelität von Wahlen und Abstimmungen: Neben der Wahl des Bürgermeisters und des Gemeinderates existieren durchaus plebiszitäre Möglichkeiten der politischen Einflussnahme: Bürgerbegehren und Bürgerentscheid. Welche Formen der Bürgerbeteiligung existieren darüber hinaus? Und vor allem: welche existieren (zumindest in NRW) noch nicht? Über Möglichkeiten und Grenzen von Elementen direkter Demokratie diskutiert in der Politischen Runde der Düsseldorfer Jurist Robert Hotstegs mit Michaela Heiser. Wem gehört die Stadt?
Veranstalter: Politische Runde der Volkshochschule Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr im Otto-Roche-Forum der Bergischen VHS, Auer Schulstraße 20, 42103 W-Elberfeld / Eintritt: 5,- Euro

MO, 15.09.'08: attac-Agrargruppe
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Raumzeit: 20ºº Uhr die börse, Wolkenburg 100 / Konferenzraum 1. Stock (ganz hinten rechts)

DI, 16.09.'08: Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zu Ökonomie, Politik und Geschichte
Referent: Armin Bellendorf / Themenschwerpunkte: Produktivkräfte und Produktionsverhältnisse / Arbeit und Armut / Veränderungen in der Gesellschaft / Konzepte der LINKEN
Veranstalter: DIE LINKE Kreisverband Wuppertal
Raumzeit: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld

MI, 17.09.'08: "Ist Europa noch zu retten? Wie die EU den Europa-Gedanken verfälscht. Wege zu einer europäischen Identität" - Vortrag und Diskussion
Referent: Dipl.-Ing. Wilhelm Neurohr
(Buchautor und Verfasser zahlreicher Aufsätze über Europa, Globalisierung & soziale Fragen; engagiert in verschiedensten Organisationen und Netzwerken)
Zum Thema: Nachdem per Referendum in Frankreich und den Niederlanden die EU-Verfassung gescheitert ist, wurde als "Plan B" unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft eiligst vor dem Europa-Wahljahr 2009 ein inhaltsgleicher Verfassungs-Ersatz namens "EU-Reformvertrag" verabschiedet ohne jede Bürgerbeteiligung oder öffentliche Diskussion. Die Ablehnung dieses Vertrags durch das irische Referendum bedeutet jedoch noch nicht das endgültige Aus. Wie geht es jetzt weiter? Der EU-Reformvertrag von Lissabon bedeutet einen undemokratischen Rückschritt und die Aufhebung der Gewaltenteilung: Er setzt Teile des Grundgesetzes außer Kraft, verstößt gegen Bürger- und Menschenrechte, erzwingt Aufrüstung und Militarisierung und setzt Wettbewerbsfreiheit über soziale Bürgerrechte.
Veranstalter: attac Wuppertal mit Unterstützung von BaSo e.V. / Rosa-Luxemburg-Club Bergisch Land / Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror / IG BCE Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr im Blauen Saal der börse, Wolkenburg 100
weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen unter www.attac-wtal.de

MO, 22.09.'08: "Vor 90 Jahren - die Münchner Räterepublik" - Vortrag & Diskussion
Referentin: Dr. Michaela Karl (Universität der Bundeswehr München)
Zum Thema: Vor 90 Jahren, am 1. November 1918 begann mit dem Kieler Matrosenaufstand die Revolution gegen das monarchische System in Deutschland, den Kaiser und seinen Krieg. Sechs Tage später rief Kurt Eisner in München die Republik aus. Er wurde ermordet. Darauf proklamierte der Arbeiter- und Soldatenrat am 7. April 1919 die Bayerische Räterepublik. Anfang Mai wurde diese Revolution von Freikorps-Soldaten blutig niedergeschlagen. Damit war die Grundlage für den deutschen Faschismus gelegt. Kurt Eisner, Gustav Landauer, Erich Mühsam, Eugen Levine, so heißen die bekannteren politischen Akteure. Michaela Karl zeichnet die oft gegensätzlichen Lebensgeschichten und Motivationen der Handelnden nach. Für sie ist die Räterepublik ein Beispiel dafür, wie Menschen Geschichte machen und sich ihr freier Wille über "objektive" Gegebenheiten und Grenzen hinweg setzt.
Veranstalter: Politische Runde der Volkshochschule Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr im Otto-Roche-Forum der Bergischen VHS, Auer Schulstraße 20, 42103 W-Elberfeld / Eintritt: 5,- Euro

MO, 22.09.'08: "Volle Tanks und leere Teller - Dürfen Biotreibstoffe die Lösung für unsere Energieprobleme sein?"
Referent: Dr. Oliver Müller (Freiburg; Direktor von Caritas International)
Zum Thema: Steigende Rohstoffpreise vor allem bei Öl und Gas lassen die Produktion von Biokraftstoffen wieder lukrativ erscheinen: Raps, Weizen und Mais als Lieferanten für Öl bzw. Benzin. Forciert wird diese Entwicklung von der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten und führt in der Agrar-Branche zu einer Art Goldgräberstimmung. Dies gilt aber auch für die sogenannte Dritte Welt, wo derzeit Plantagen gigantischen Ausmaßes entstehen mit gravierenden Konsequenzen: Verlust der Artenvielfalt durch Monokulturen, Anheizen des Weltklimas und nicht zuletzt Zunahme des Hungers in der Welt durch steigende Preise für Grundnahrungsmittel, die von den Ärmsten nicht mehr bezahlt werden können. Viele Entwicklungsprogramme, die gerade auf Vielfalt und viele kleine Erzeuger setzen, laufen so ins Leere. Der Referent, Dr. Oliver Müller, ist Direktor von Caritas International und hat jahrelang als Koordinator in der Entwicklungshilfe gearbeitet. In dieser Funktion unternimmt er regelmäßig Reisen zu Partnerorganisationen in alle Kontinente.
Der Vortrag findet statt im Kontext der Fairen Woche.
Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid in Kooperation mit dem Sachausschuss des Katholikenrats für Frieden, Entwicklung und Bewahrung der Schöpfung
Raumzeit: 19:30 Uhr Katholisches Stadthaus, Laurentiusstraße 7, 42103 W-Elberfeld

MO, 29.09.'08: "Edelweißpiraten" - der besondere Film (D 2004 - 96 Min.)
Zum Film: Die Schrecken des Zweiten Weltkrieges aus der Sicht von Arbeiterkindern. In der emotionalen Geschichte wird eine weitgehend unbekannte Widerstandsbewegung portraitiert. Das differenzierte Drama basiert auf wahren Ereignissen aus dem Leben des Köner "Edelweißpiraten" Jean Jülich. Glaubwürdige Schauspieler und authentische Kulissen hinterlassen einen tiefen und bleibenden Eindruck.
Veranstalter: Naturfreunde Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr Naturfreundehaus Ronsdorf, Luhnsfelder Höhe 7, 42369 W-Ronsdorf / Eintritt frei !!!

DI, 30.09.'08: Plenum des Koordinationskreises Antifaschismus
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Haupttagesordnungspunkt: Besprechung des kommenden Infostandes / Öffentlichkeitsarbeit
Raumzeit: 19ºº Uhr im SILA (ehem. Rojan) an der Alten Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld

DI, 30.09.'08: Mitgliederversammlung des Kreisverbandes DIE LINKE Wuppertal
Gäste und Neugierige sind immer willkommen!
vorgeschlagene Tagesordnung:
1. "Kalter Krieg und reale Kriegsgefahr" - Einleitung & Diskussion mit Inge Höger (MdB)
2. Zur Entwicklung des Kreisverbandes / Stadtteilgruppen
3. Veranstaltungen / Termine / Informationen
Zu TOP 1: Besorgt fragen viele Menschen, ob eine neue Kriegsgefahr droht. Der militärische Konflikt im Kaukasus, die Interessen der Großmächte, der Aufbau von modernen Waffensystemen der NATO in den Nachbarländern Russlands, die Erweiterung der NATO gen Osten - alles das ist Anheizung des "kalten Krieges" und von erhöht die reale Kriegsgefahr. - Doch was sind die politischen und ökonomischen Interessen der Beteiligten? Was muss man von der deutschen Außenpolitik fordern, damit sie deeskalierend wirkt?
Veranstalter: DIE LINKE Kreisverband Wuppertal
Raumzeit: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld


Oktober 2008:

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MI, 01.10.'08: Stammtisch Energie: "Energie vom Acker"
Referent: Dr. Karsten Block (Fachmann für nachwachsende Rohstoffe im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse in Soest)
Zum Thema: Gas und Erdöl werden knapp. Da liegt es nahe, mit Rapsöl zu heizen, die Autos mit Biosprit fahren zu lassen und zur Stromerzeugung in Kraftwerken Stroh zu verbrennen. Sind nachwachsende Rohstoffe die Energiequellen der Zukunft? Oder verbraucht der Trecker mehr Diesel, als nachher Biosprit entsteht? Haben wir nur die Alternative frieren oder hungern? Die Verbraucherzentrale behandelt dieses heiss umstrittene Thema auf dem Stammtisch Energie.
Veranstalter: Verbraucherzentrale Wuppertal
Raumzeit: 19ºº Uhr im Restaurant "il Cortile", Robertstraße 5, Wuppertal

MO, 06.10.'08: attac-AK Globalisierungstheorie
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Raumzeit: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100 / Konferenzraum 1. Stock (ganz hinten rechts)

DI, 07.10.'08: "Finanzmarktgetriebener Kapitalismus - ohne Alternative?" - Vortrag und Diskussion
Referent: Prof. Dr. rer. pol. Heinz-J. Bontrup
(Dipl.-Ökonom, Dipl.-Betriebswirt, Professor an der FH Gelsenkirchen; Mitherausgeber und Ko-Autor der jährlich erscheinenden Memoranden der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik)
Zum Thema: Die Finanzmärkte sind nicht erst seit der US-amerikanischen Immobilienkrise aus dem Ruder gelaufen. Immer häufiger kommt es zu spekulativen Verwerfungen und bis tief auf die produzierende reale Ökonomie durchschlagende Krisen. Finanzinvestoren haben die Macht übernommen. Die klassische Zuordnung der Märkte, wonach die Finanzmärkte lediglich eine untergeordnete Funktion gegenüber den Güter- und Arbeitsmärkten haben, ist auf den Kopf gestellt worden. Was zeichnet heute die internationalen Finanzmärkte aus? Was sind ihre Funktionen, wer ihre Akteure und welche Entwicklung ist hier zu verzeichnen bzw. wie konnte es zur Vorherrschaft des Finanzkapitals kommen? Dies soll im Vortrag, neben dem Aufzeigen von möglichen Alternativen, herausgearbeitet werden.
Veranstalter: attac Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr im Roten Saal der börse, Wolkenburg 100 (1. Stock)
weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen unter www.attac-wtal.de

MI, 08.10.'08: Öffentliches attac-Plenum
Veranstalter: attac Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100, im Studio 2 oder Konferenzraum (1. Stock)

MO, 13.10.'08: "Bildungsarmut und die Macht der Zertifikate" - Vortrag & Diskussion
Referent: Prof. Dr. Heinz Bude (Universität Marburg)
Zum Thema: "Wenn Bildung vornehmlich als Hebel zur Lösung sozialer Konflikte verstanden wird statt als Ausdruck der vielstimmigen und vielgestaltigen modernen Gesellschaft mit all ihren Missstimmungen, Abgrenzungen und Quellen des Unbehagens, dann hat eine technokratische über die liberale Gesellschaftsauffassung gesiegt." - So formuliert es der aus Wuppertal stammende Sozialwissenschaftler Heinz Bude (Universität Marburg) in seinem neuen Buch. Darum geht es an diesem Abend am Beispiel der so genannten "ausbildungsmüden Jugendlichen" und den entsprechenden Defizitanalysen der so genannten "Bildungsexperten": Die Ausgeschlossenen. Das Ende vom Traum einer gerechten Gesellschaft?
Veranstalter: Politische Runde der Volkshochschule Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr im Otto-Roche-Forum der Bergischen VHS, Auer Schulstraße 20, 42103 W-Elberfeld / Eintritt: 5,- Euro

MI, 22.10.'08: "Die abstiegsbedrohte Mitte - Soziale und politische Folgen neuer Unsicherheiten in vermeintlich etablierten Milieus"
Referent: Tim Spier
(M. A., Dipl. Jur., Mitarbeiter am Institut für Parteienrecht und Parteienforschung an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf)
Zum Thema: Früher klagte die Linke über die nivellierte Mittelstandsgesellschaft, heute verarmt die Mitte und ein "Aufstieg" wird immer weniger wahrscheinlich. Ausgehend von der Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung ("Prekariat") und eigenen Analysen der ALLBUS-Studien wird der Referent die Konturen einer "gesellschaftlichen Mitte" abstecken und die sozio-ökonomischen Entwicklungstendenzen markieren, die sie betreffen. Es werden sozialpsychologische Verarbeitungsformen dargestellt und insbesondere das Wahlverhalten untersucht. Da Tim Spier in dem letzten Punkt mit Professor Walter in Göttingen zusammengearbeitet hat, haben wir Zugang zu den derzeit besten Parteianalysen.
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal/Bergisch Land
Raumzeit: 19ºº Uhr in der VHS, Auer Schulstraße 20, W-Elberfeld

SA, 25.10.'08: Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes DIE LINKE Wuppertal
mit Beschlussfassung über das kommunalpolitische Programm
Veranstalter: DIE LINKE Kreisverband Wuppertal
Raumzeit: ab 10ºº Uhr Einlass, Beginn um 10:30 Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld

SA, 25.10.'08: Info-Stand des Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror
Gäste und Neugierige sind immer willkommen!
Veranstalter: Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror
Raumzeit: ab ca. 11:30 Uhr vor den City-Arkaden, Wuppertal-Elberfeld

SO, 26.10.'08: "Über soziale Gerechtigkeit reden. Kapitalismus ohne Alternative - oder: wie aktuell sind Marx und Engels?"
Podiumsdiskussion im Rahmen der vom Kulturbüro organisiserten Reihe "Wuppertal liest"
PodiumsteilnehmerInnen:
- Beatrix Bouvier (Leiterin des Karl-Marx-Hauses in Trier)
- Prof. Dr. Heinz-Josef Bontrup (Wirtschaftswissenschaftler)
- Dr. Stefan Kühn (Sozialdezernent der Stadt Wuppertal)
Moderation: - Ingrid Müller-Münch (Frankfurter Rundschau)
Musik: - die Strassenband "Fortschrott"
Veranstalter: Wupperter Kulturbüro
Raumzeit: 11ºº Uhr im Museum für Frühindustrialisierung im Historischen Zentrum, Engelsstraße 10-18, W-Barmen / Eintritt frei !!!

DI, 28.10.'08: "Die Finanzkrise - Ursache, Auswirkungen, Regulierung, Alternativen"
Veranstalter: DIE LINKE Kreisverband Wuppertal
Raumzeit: ab 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld

DO, 30.10.'08: "Fair handeln mit Geld" - Podiumsdiskussion anlässlich des Weltspartages
Informationen zu Oikocredit - alternative Geldanlagen: menschenfreundlich, partnerschaftlich, frauenfreundlich, kinderfreundlich, umweltfreundlich, fair und gerecht
Veranstalter: Oikocreditgruppe Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr in der Citykirche Elberfeld, Kirchstraße 2, Wuppertal-Elberfeld


November 2008:

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MO, 03.11.'08: "Spuren der deutschen Kolonialzeit in Namibia" - Vortrag & Diskussion
Referent: Sebastian Goecke (Initiative Demokratie und Toleranz)
Zum Thema: "Deutsch Südwest" hieß Namibia zur Kolonialzeit, als im August 1904 deutsche "Schutztruppen" unter General von Trotha aufständische Hereros in die Wüste trieben und dort per Schießbefehl bedroht verdursten ließen. Auf die Spurensuche der deutschen Kolonialzeit in Namibia begab sich im Vorjahr eine Gruppe von 10 Schülern, 2 Lehrern des Gymnasiums Sedanstraße und dem Leiter der Wuppertaler Initiative für Demokratie & Toleranz. Ziel der Reise: Ein Film und Unterrichtsmaterialien sollten erstellt werden, um die deutsche Kolonialzeit und die Situation im heutigen Namibia zum Gegenstand von Unterricht an deutschen Schulen machen zu können. Stefan Seitz hatte die Gruppe journalistisch begleitet und reflektiert im Gespräch mit Sebastian Goecke die Ergebnisse dieses bundesweiten Modellprojektes.
Veranstalter: Politische Runde der Volkshochschule Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr im Otto-Roche-Forum der Bergischen VHS, Auer Schulstraße 20, 42103 W-Elberfeld / Eintritt: 5,- Euro

DI, 04.11.'08: Info-Tour "Der Castor kommt" macht Station in Wuppertal
Hintergrund: Neue Reaktoren? Längere Laufzeiten der Atomkraftwerke? Massiv wird die Werbetrommel pro Atom gerührt. Industrie, CDU/CSU, die "großen Vier" Kraftwerksbetreiber E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall lassen Atomstrom zu "Ökostrom" mutieren. Doch wir wissen: Atomkraft ist kein Klimaretter. Gerettet werden allein Extraprofite. Atomstrom ist auch nicht billig, billig ist das Täuschungsmanöver aus Politik und Wirtschaft: Nicht einmal der faule Atomkompromiss mit langen Laufzeiten aus der Ära Rot-Grün soll Bestand haben. Viele Menschen sind empört. Zu Recht!
Atomkraft birgt Gefahren. Störfälle reißen nicht ab. Die Kinderkrebsstudie ist alarmierend, im Umkreis von AKWs gibt es eine auffällige Häufung von Leukämie. Und was ist mit dem Atommüll? Atomkraft ohne ein absehbares Endlager - das ist wahrlich eine politische Provokation! In Deutschland setzen Regierung und Betreiber in erster Linie auf die Tiefenlagerung in Salzgestein. Im Salzbergwerk Asse II (Wolfenbüttel), dem "Pilotprojekt" für Gorleben, haben die unkontrollierbaren Wasser-Laugenzuflüsse während einer einzigen Generation nach Beginn der Einlagerung die Atommüllfässer erreicht und beginnen diese aufzulösen. Die Betreiber haben unter dem Druck der Öffentlichkeit zugegeben, dass mit Cäsium 137 radioaktiv belastete Flüssigkeit unter Tage nachgewiesen wurde. Dies wurde nachweislich wissentlich in Kauf genommen. Schon während der Einlagerung der 126.000 Fässer war klar, dass es zu Wassereinbrüchen kommen könnte. Pannen auch im Bergwerk Morsleben. Die alte DDR-Deponie, in den 90er Jahren als Atommüllkippe genutzt, drohte im Jahr 2000 einzustürzen und wurde eilig verfüllt. Der Atommüll ist drin. Und Gorleben? Sicherheitsbedenken in Gorleben führten zu dem Baustopp im Jahr 2000, dieses so genannte Moratorium läuft im Jahr 2010 aus. CDU/CSU und die Industrie markieren den Starken. Sie wollen Gorleben betreiben. Wir meinen: Asse II und Morsleben - zweimal GAU, es reicht! Hände weg von Gorleben!
Gorleben brennt uns immer noch unter den Nägeln! Geologische Bedenken werden vom Tisch gewischt. Ein Zwischenlager als Dauerlösung: mit jedem Castortransport wird die ungelöste "Entsorgung" offenbar.
Im November 2008 ist es wieder soweit: 11 Behälter mit hochradioaktiven Kokillen aus La Hague sollen im Zwischenlager ("Kartoffelscheune") Gorleben abgestellt werden. Wir lassen uns nicht verladen - und werden entschlossen, phantasievoll und erfinderisch unseren Widerstand auf die Schiene und die Straße tragen.
Veranstalter: AZ Wuppertal
Raumzeit: 20ºº Uhr im Autonomen Zentrum, Markomannenstraße 3, Wuppertal-Elberfeld

DO, 06.11.'08: "Kolumbien - Kohle fördern statt Menschenrechte?" - Informationsabend
Zu Gast sind drei Aktivist_innen aus Kolumbien:
* Ashcayra Arabadora (Vertreter der Organisation der Bari-Indigenas ASOBARI)
* Juan Carlos Quintero (Vertreter der regionalen Bauernorganisation ASCAMCAT) und
* Judith Maldonado (Juristin und Direktorin der Menschenrechtsorganisation "Colectivo de Abogados Luis Carlos Perez")
Zum Thema: Catatumbo ist der Name einer Region im Nordosten von Kolumbien, die an Venezuela grenzt und zum Departement Norte de Santander gehört. Sie ist ausgesprochen reich an Bodenschätzen. Außer Erdöl, das seit Jahrzehnten gefördert wird, gibt es auch riesige Lagerstätten von Steinkohle. Kanadische, mexikanische und kolumbianische Minenunternehmen beabsichtigen derzeit, den Abbau von Kohle in der Catatumbo-Region massiv zu beschleunigen. Dies verstößt gegen die Rechte und Interessen der indigenen und bäuerlichen Bevölkerung, die zu diesen Bergbauvorhaben nicht wie rechtlich vorgeschrieben konsultiert wurde. Die Catatumbo-Region wird von verarmten Kleinbauern und den Bari-Indigenas bewohnt. Die ländliche Bevölkerung wurde im letzten Jahrzehnt Opfer massiver Menschenrechtsverletzungen und Vertreibungen. 30 000 Menschen mussten Haus und Hof aufgeben und flüchten. Die dramatischen Menschenrechtsverletzungen werden mit dem Interesse an der Erschließung der Bodenschätze in Zusammenhang gebracht. Auch die großflächige Anlage von Ölpalm-Plantagen für Agrodiesel haben den Landkonflikt in der Region Catatumbo verschärft.
Zehn Prozent der in Kolumbien insgesamt geförderten Kohle - 6,9 Mio. Tonnen - wurden 2007 nach Deutschland exportiert. Damit ist Deutschland das wichtigste Einfuhrland für kolumbianische Kohle in der EU geworden. Im Vergleich zu 2006 hat sich der Import fast verdoppelt. Das gibt Anlass, sich aus direkter Quelle über die Situation der Bevölkerung in der kolumbianischen Catatumbo-Region zu informieren.
Veranstalter: Basisinitiative Solidarität (BaSo) e.V. / Informationsbüro Nicaragua e.V.
Raumzeit: 19:30 Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld

SA, 08.11.'08: Info-Stand des Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror
Gäste und Neugierige sind immer willkommen!
Veranstalter: Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror
Raumzeit: ab ca. 11:30 Uhr vor den City-Arkaden, Wuppertal-Elberfeld

SA, 08.11.'08: Demonstration: "Wuppertal steht auf gegen Faschismus" - In Gedenken an die Reichspogromnacht
Hintergrund: In der Nacht vom 9. auf den 10.11.1938 fand die Reichspogromnacht (Pogrom: Hetze, Ausschreitung gegen nationale, religiöse, ethnische Gruppen) statt. In dieser Nacht wurden auf Befehl der NSDAP das Leben, Eigentum und Einrichtungen der jüdischen Bevölkerung im gesamten Deutschen Reich zerstört. Dabei wurden vom 7. bis 13. November 1938 etwa 400 Menschen ermordet oder in den Tod getrieben. Ab dem 10. November wurden in einer Deportationswelle ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslager verschleppt. Fast alle Synagogen und viele jüdische Friedhöfe in Deutschland und Österreich wurden zerstört. Vom Zeitpunkt ihrer Machtübernahme 1933 an organisierten die Hitlerfaschisten den systematischen Terror, die Verfolgung und die Ermordung von Millionen Jüdinnen und Juden, KommunistInnen, SozialdemokratInnen, GewerkschafterInnen, Sinti und Roma, Homosexuellen, Menschen mit Behinderung und allen Menschen, die aus politischen, religiösen oder rassistischen Motiven nicht in das Weltbild der Nazis passten oder ihnen im Wege waren. Die Hitlerfaschisten stürzten die Welt in den grausamsten Krieg aller Zeiten, dem mehrere zehn Millionen Menschen zum Opfer fielen und der weite Teile Europas und der Sowjetunion verwüstete. Die antifaschistische Bewegung in Wuppertal ruft angesichts all dieser Gräueltaten dazu auf, aus Anlass des Jahrestages der Reichspogromnacht der Opfer des Nazi-Terrors zu gedenken und ein aktives Zeichen gegen den heutigen Faschismus und Rassismus zu setzen.
Dieses Thema ist in Deutschland aktuell. Zahlreiche faschistische Organisationen - ob sie sich nun offen auf die Tradition der Nazis berufen oder sich als "bürgerlich-konservativ" tarnen - existieren heute in Deutschland und Europa. Sie nennen sich NPD, DVU, Republikaner, Freie Kameradschaften, "Autonome Nationalisten" u.v.m. Vielen von ihnen gelingt es, zu wachsen und ihren Einfluss auszudehnen - vor allem im Osten Deutschlands, aber auch in manchen Regionen in Nordrhein-Westfalen. Auch heute hetzen die Faschisten, vor allem gegen Jüdinnen und Juden, Muslime, Menschen mit Migrationshintergrund, Linke und viele andere. Sie tarnen diese Hetze häufig unter einem Mantel pseudo-sozialer Demagogie und des angeblichen Eintretens für die sozialen Interessen der Mehrheit der Bevölkerung (oder ArbeiterInnen, Angestellte, RentnerInnen etc.). Doch ist es letztlich die grosse Mehrheit der Bevölkerung, die unter einer faschistischen Diktatur unterdrückt, mundtot gemacht, gegeneinander aufgehetzt und in Kriegen verheizt werden.
Wir demonstrieren in Barmen, weil Nazis sich zur Zeit gerade in diesem Wuppertaler Stadtteil niederlassen und dort ihr Unwesen treiben. Sie tragen T-Shirts mit der Aufschrift "Nationale Sozialisten", schmieren Hakenkreuze und SS-Runen an Hauswände, pöbeln Leute an und bedrohen sie. Barmen ist mittlerweile zu einem regelmäßigen Treffpunkt für Nazis aus der ganzen Region bis nach Radevormwald geworden. Besonders augenfällig ist das Auftreten der Faschisten in den Bezirken Oberbarmen, Wichlinghausen und Heckinghausen, die sie offenbar für sich erobern wollen. Aber auch in Ronsdorf und Elberfeld versuchen Neonazi-Gruppen, öffentliches Gebiet für sich einzunehmen, beispielsweise am Döppersberg. Erst vor einigen Wochen sind in der Elberfelder Innenstadt mehrfach Menschen, die nicht ins Weltbild der Nazis passen, angegriffen und dabei ernsthaft verletzt worden. Wir werden es nicht hinnehmen, dass Barmen oder irgendein anderer Wuppertaler Stadtteil braunes Territorium wird! Kein Fußbreit den Faschisten!
Veranstalter: Koordinationskreis Antifaschismus Wuppertal
Raumzeit: 16ºº Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz, Wuppertal

SO, 09.11.'08: Vor 70 Jahren: Gewalt und brennende Synagogen in Wuppertal - Begegnung mit jüdischen Zeitzeugen
vorbereitet wurde die Begegnung mit den Zeitzeugen (ehemalige Wuppertaler aus den USA, aus Israel, Frankreich und Deutschland) von Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen der Hauptschule Elberfeld, Gertrudenstraße.
Veranstalter: Begegnungsstätte Alte Synagoge
Raumzeit: 18ºº Uhr Begegnungsstätte Alte Synagoge, Genügsamkeitsstraße, 42105 W-Elberfeld

FR, 14.11.'08: "Kein Bock auf Nazis" - Treffen gegen verstärkte Nazi-Zusammenrottung in der Elberfelder Innenstadt
Hintergrund: In der Elberfelder Innenstadt ist es in letzter Zeit wieder vermehrt zu Übergriffen von Nazis gekommen. So werden beinahe regelmäßig Punks und alternativ aussehende Jugendliche krankenhausreif geschlagen. Die Übergriffe ereignen sich meist in der Nähe der "Info", wo die Nazis sich treffen, aber auch am Tafelwagen und in der ganzen Elberfelder Innenstadt. Zum Beispiel wurden an einem Abend links/alternativ aussehende Jugendliche von einem Mob von 20 Nazis durch die Innenstadt geprügelt. An einem anderen Abend erlitt ein Punk bei einem Angriff der Nazis einen Knochenbruch. Außerdem ist zu beobachten, dass an vielen Orten NaziPropaganda verklebt und geschmiert wird. Dies alles stellt eine Gefahr für alle Menschen, die nicht ins Weltbild der Nazis passen, dar. Vor ungefähr zwei Jahren ist es gelungen, die Nazis durch Treffen an der "Info" zumindest aus diesem öffentlichen Raum zu vertreiben und so den Übergriffen Einhalt zu gebieten. Wir müssen den Nazis zeigen, dass sie unerwünscht sind und ihnen ihre Treffen so unangenehm wie möglich machen. Kommt zahlreich!
Veranstalter: div. antifaschistische Gruppen aus Wuppertal
Raumzeit: 18ºº Uhr an der Citykirche, Wuppertal-Elberfeld

MO, 17.11.'08: Konstituierende Sitzung einer Stadtteilgruppe Vohwinkel der Wuppertaler Linken
Als Vohwinkeler Parteimitglieder im Kreisverband Wuppertal beabsichtigen die Unterzeichner dieser Einladung, auch im Stadtteil Vohwinkel eine funktionsfähige Stadtteilgruppe der Partei Die LINKE zu etablieren, die in der Lage ist, sich künftig aktiv-konstruktiv in die Stadtteilplanung und -entwicklung einzumischen und sich um die konkreten Belange und Probleme der Mitbewohner zu kümmern. In diesem Zusammenhang wollen sie auch direkt erörtern, ob und wenn ja, in welcher Form den Mietern am Elfenhang/Dasnöckel bei ihrem Problem mit dem Vermieter beigestanden werden kann (s. WZ-Artikel).
Insbesondere auch anlässlich der anstehenden NRW-Kommunalwahlen im nächsten Jahr wollen sie sich bis dahin durch ihr Wirken und Handeln möglichst vielen Vohwinkeler Mitbürgern als einzig wählbare Alternative ins Bewusstsein einprägen und dann entsprechend gut aufgestellt sein. Aus den genannten Gründen laden sie zu einer 'konstituierenden' Sitzung ein.
Veranstalter: Die LINKE Kreisverband Wuppertal - Stadtteilgruppe Vohwinkel
Raumzeit: 19ºº Uhr im Schulzentrum "Am Nocken" im Raum 710 (Altbau), W-Vohwinkel. Telefonische Rückmeldungen bitte an 0202-4485375 oder E-Mail an karl-hundsdoerfer@arcor.de

DO, 20.11.'08: "Unsere mobile Ökonomie - Abschied vom Sozialstaat?" - Vortrag und Diskussion
Referent: Prof. Dr. Christoph Butterwegge
(Politikwissenschaftler an der Universität zu Köln; aktuelle Buchveröffentlichungen: Kritik des Neoliberalismus / Neoliberalismus, Analysen und Alternativen (beide VSA-Verlag 2008)
Zum Thema: Keine andere Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie beherrscht die Tagespolitik, aber auch die Medienöffentlichkeit und das Alltagsbewusstsein von Millionen Menschen so stark wie die neoliberale. Der Referent versteht seinen Vortrag als kritische Einführung in den Neoliberalismus, stellt dessen Grundideen einschließlich des zentralen Begriffs der Globalisierung vor und skizziert das gesellschaftspolitische Großprojekt, die ganze Welt und fast alle Lebensbereiche nach dem Vorbild des Marktes umzustrukturieren. Anschließend werden die Folgen neoliberaler Politik für Sozialstaat und Demokratie behandelt, etwa im Hinblick auf Maßnahmen zur Privatisierung öffentlicher Unternehmen, vormals staatlicher Aufgaben und persönlicher Existenzrisiken. Der Vortrag richtet sich an Teilnehmer/innen, die nach Informationen über den Neoliberalismus, Argumenten für die Debatte darüber und politischen Alternativen suchen.
Veranstalter: attac Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr Achtung! Abweichender Ort!!!: Alte Feuerwache, Gathe 6 , 42107 W-Elberfeld
weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen unter www.attac-wtal.de

SA, 22.11.'08: Abschlussabend der Projektreihe "Terrorismus, Staatsterror, Meinungsfreiheit" von "PEGAH - Verein für regionale Kunst und Kultur"
Film 'Tod in Teheran' + Vortrag + Musik Tapesh2012
Zur Filmreihe: Das Projekt "Terrorismus, Staatsterror, Meinungsfreiheit", bestehend aus insgesamt vier Filmvorführungen und musikalischer Darbietung, soll monatlich ab September 2008 das Thema "Terrorismus, Staatsterror, Meinungsfreiheit" dem interessierten Publikum präsentieren. Die Filme sollen das Publikum sensibilisieren und die Gefahr, die von unkritischer und einseitiger Bildung ausgeht, aufzeigen. Das Projekt wird seinen Beitrag innerhalb dieser Maßnahme leisten und dient der Förderung von mehr Demokratie und Aufklärung unter den Jugendlichen und Erwachsenen.
Veranstalter: PEGAH, Verein für regionale Kunst und Kultur [vormals: Iranischer Kunst- und Kulturverein]
Raumzeit: 17:30 Uhr im Internationalen Begegnungszentrum des Caritasverbandes Wuppertal e.V. Hünefeldstraße 54 a, 42285 Wuppertal

MO, 24.11.'08: Gewaltfreier Widerstand und sozialer Ungehorsam in Israel/Palästina
Hintergrund: Zum wiederholten Mal sind im November die "Anarchists Against The Wall" aus Israel in der BRD zu Gast. Diesmal wird die Rundreise, die sie in 10 verschiedene Städte im gesamten Bundesgebiet führen wird, vom Ya-Basta-Netz organisiert. Das Ya-Basta-Netz ist ein Netzwerk verschiedener Gruppen und Einzelpersonen, die die Solidarität mit den Zapatistas und ihrem Politikverständnis zusammengeführt hat, und das dieses Politikverständnis auch hier - in unseren Kämpfen - umsetzen will. Dreiundsechzig Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus und sechzig Jahre nach der Staatsgründung Israels gibt es seit einigen Jahren wieder verstärkt Debatten um die Positionierung von deutschen Linken zur Politik Israels gegenüber der palästinensischen Bevölkerung. Leider geht es dabei zu vielen wohl eher um ihre Identität hier, und nicht so sehr um die Menschen dort. Unter anderem deswegen wurden die "Anarchists Against The Wall" eingeladen, um mehr von ihnen und vor allem von ihrer Sichtweise zu erfahren. Sowohl die Anarchists wie auch wir leben in einem kapitalistischen, Krieg führenden Staat. So wie hier radikale Linke gegen den deutschen Staat kämpfen, gegen seine Kriege, gegen Unterdrückung, gegen Repression, kämpfen die AATW in Israel als Anarchist_innen gegen das Handeln des israelischen Staates, gegen Besatzung, Unterdrückung, Repression, eben gegen die Staatlichkeit. Auch aus diesem Grund und trotz der Unterschiedlichkeit gesellschaftlicher Kontexte ist es wichtig, von ihrer Praxis und ihren Erfahrungen vielleicht etwas lernen zu können.
Die "Anarchists Against The Wall" haben sich 2003 als fester Zusammenhang gegründet. Anlass war ein Widerstandscamp von Palästinenser_innen und israelischen Aktivist_innen bei Mas'ha. Das Camp richtete sich gegen den Bau einer Sperranlage, die der israelische Staat baut. Offiziell soll dieser Zaun bzw. die Mauer dazu dienen, Selbstmordattentäter_innen vom israelischen Staatsgebiet fernzuhalten. In Mas'ha befürchteten die Bewohner_innen, etwa 90 Prozent des umliegenden Ackerlandes zu verlieren. Deshalb wurde dort ein Widerstandscamp errichtet. Leider haben sich die Befürchtungen der Dorfbewohner_innen bewahrheitet und das Camp wurde geräumt. Auch in Bil'in gelang es den gemeinsamen Anstrengungen von Israelis und Palästinenser_innen nicht, den Mauerbau zu verhindern oder zumindest den Verlauf für die Dorfbewohner_innen nicht zur kompletten Katastrophe werden zu lassen. Aber gleichzeitig gab es auch die gemeinsamen Erfahrungen im Widerstand. Diese Praxis des gemeinsamen Widerstandes wird von den Anarchists bis heute weitergeführt. Der Name "Anarchists Against The Wall" ist also Programm: sie kämpfen gemeinsam mit der palästinensischen Bevölkerung gewaltfrei gegen die fortschreitende Errichtung der Sperranlage durch den israelischen Staat. Die "Anarchists Against The Wall" sind zu einem Störfaktor bei der Besetzung palästinensischen Territoriums durch den israelischen Staat geworden, daher werden sie von der israelischen Justiz mit Prozessen überzogen. Die Repression gegen sie droht, ihre auch dokumentarisch wichtige Arbeit zu verunmöglichen.
Am 7. Dezember 2008 wird Anarchists in Berlin gemeinsam mit dem palästinensischen Bürgerkomitee des Dorfes Bil'in (Bil'in Popular Comitee - http://www.bilin-village.org/english) die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte verliehen.
Veranstalter: Ya-Basta-Netz / Anarchists Against The Wall / AZ Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr im Autonomen Zentrum, Markomannenstraße 3, Wuppertal-Elberfeld

MO, 24.11.'08: "Überleben im Antennen-Dschungel - Mobilfunk und Elektrosmog" - Vortrag & Diskussion
Referent: Gerrit Krause (Vorsitzender von LIMES - LandesInitiative Mobilfunk & ElektroSmog)
Zum Thema: Macht Mobilfunk nicht nur mobil sondern auch krank? Die Meinungen darüber sind kontrovers und nicht selten an Interessen gebunden. Wie reduziert man das Problem auf seinen rationalen Kern? Sind Mobilfunk und Gesundheitsvorsorge gleichsam naturgegebenen Gegensätze? Welche Risiken bestehen wirklich? Warum gehen "Weg mit dem Sendemast"-Kampagnen eher am Ziel vorbei? Was sind die eigentlichen Ursachen für den "Antennen-Wildwuchs"? Und vor allem: welche politischen Ziele sollten mit dem Thema "Mobilfunk" verbunden werden? Fragen, die zu diskutieren sind mit dem Vorsitzenden der Landesinitiative Mobilfunk und Elektrosmog, LIMES: Gerrit Krause.
Veranstalter: Politische Runde der Volkshochschule Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr im Otto-Roche-Forum der Bergischen VHS, Auer Schulstraße 20, 42103 W-Elberfeld / Eintritt: 5,- Euro

MO, 24.11.'08: Mitgliederversammlung DIE LINKE Bezirksgruppe Ronsdorf
Tagesordnung: Begrüßung von Neumitgliedern / Absprachen zum Nominierungsparteitag am 29.11. in der Feuerwache / Stände im Ortsgebiet / Verteilung von Ratsinformationen / Arbeitsverteilung zur Wahlkampforganisation / Finanzen-Fortbildung in eigenen Reihen / Zusammenarbeit mit Sympathisanten der Partei / Sonstiges
Interessierte Gäste sind gerne willkommen!
Veranstalter: DIE LINKE Ronsdorf
Raumzeit: 19:30 Uhr in der Villa Kunterbunt, Breite Straße 7 a, 42369 W-Ronsdorf

MI, 26.11.'08: "Venezuelas Weg" - Vortragsveranstaltung
Referent & Inhalt: Ricardo Jose Pena, genannt Candelario, ist Mitglied der Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas, PSUV, und gehört dem Kreisausschuss "Pro Patria Bolivariana" seiner Partei im wichtigen Hauptstadtbezirk, dem Distrito Capital, an. Zu seiner politischen Arbeit zählt gleichberechtigt neben dem Auf- und Ausbau der sozialistischen Partei von Präsident Hugo Chavez die Arbeit an der Basis. Die Bolivarianische Revolution hat zu ihrem Ziel erkl&aum;rt, die alten politischen und wirtschaftlichen Strukturen durch neue, in denen die Bürger und Arbeiter entscheiden und handeln, zu ersetzen. Hier engagiert sich Candelario als Sprecher der Basisgemeinschaften in den kleinen und mittleren Unternehmen und im Consejo Comunal (Kommunalen Rat) "Pio Tamayo" im Bezirk Romeral der Gemeinde Tamaca, die in der Nordzone des Bundesstaates Lara liegt. Der Aktivist kennt einerseits die täglichen Herausforderungen und Probleme, die seine Mitbürger bei der Selbstverwaltung im Armenviertel und bei der Leitung einer besetzten Fabrik lösen müssen. Andererseits weiß er auch, wie man den Gefahren und Risiken begegnet, denen der venezolanische Umsetzungsprozess durch die Einmischung der USA - und auch der EU - ausgesetzt ist.
Übersetzung: Ingo Niebel ist Historiker, Journalist und Buchautor. Venezuela kennt er seit 2003, als er das erste Mal als Internationaler Wahlbeobachter dort war. Es folgten weitere Reisen nach Argentinien, Kuba, Bolivien und Nicaragua. 2006 erschien sein Sachbuch "Venezuela not for sale. Visionäre gegen neoliberale Putschisten". Darin analysiert er am Beispiel von Venezuela das Wesen des neoliberalen Putsches im 21. Jahrhundert und wie man sich dagegen schützen kann. Über Lateinamerika schreibt Niebel regelmäßig in deutsch- und spanischsprachigen Medien, er ist außerdem Redakteur des geheimdienstkritischen Magazins GEHEIM aus Köln.
Veranstalter: Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift "offensiv - Zeitschrift für Sozialismus und Frieden" sowie der "Kommunistischen Initiative" (KI-Vorläufiges Organisationskomitee)
Raumzeit: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld

DO, 27.11.'08: "Wa(h)re Bildung" - Vortragsveranstaltung
Referent: Prof. Dr. Jochen Krautz (Professor für Kunstpädagogik an der Alanushochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter / bis März 2008 Akademischer Oberrat im Studiengang Kunst an der Bergischen Universität Wuppertal / Autor des Buches "Ware Bildung. Schule und Hochschule unter dem Diktat der Ökonomie" (ersch. 2007).)
Zum Thema: Bildung gerät zunehmend unter den Druck von Kennzahlen, "Output"-Kriterien und unpädagogischem Effizienzdenken. Schulen und Hochschulen werden wie Unternehmen geführt. Der Staat zieht sich aus der Verantwortung. Konzerne diktieren die Bildungsinhalte. Und am wenigsten geht es um die Schüler. Welche Bildung Kinder und Jugendliche wirklich brauchen, dass man Menschenbildung nicht messen und zählen kann, gerät immer mehr in Vergessenheit. Bildung wird zur Ware. Es wird immer deutlicher, dass statt Persönlichkeitsbildung eine Ökonomisierung des Geistes droht: Bildung wird nicht nur materiell zur Handelsware, zur "Dienstleistung", sondern Denken und Fühlen werden auf Effizienz, Konkurrenz und ein unhinterfragtes Mitschwimmen als flexibler, "kompetenter" und natürlich "kreativer" Arbeitnehmer in globalisierten Konzernen zugerichtet. Von WTO bis Bertelsmann bestimmen internationale Wirtschaftsorganisationen und Konzerne unsere derzeitige Bildungsdebatte. Solche ökonomisierte Bildung erscheint letztlich als geistige und seelische Vorbereitung auf weltweite wirtschaftliche Ausbeutung und Krieg...
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal/Bergisch Land & GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) Wuppertal
Raumzeit: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld

DO, 27.11.'08: "Und stets gilt die Devise: Wir beherrschen jede Krise!" - Eine Diskussion über Alternativen zur staatlichen Regulierung der Finanzmarktkrise
ReferentInnen: Maria Mies (emeritierte Professorin aus Köln und seit Jahrzehnten aktiv in der Frauen-, Ökologie- und Dritte-Welt-Bewegung) und Mario Candeias (Referent für Kapitalismuskritik und Gesellschaftsanalyse bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin)
Zu den Vorträgen: Selten wurden für eine Krise so schnell "Lösungen" gefunden, wie im Falle der Finanzmarktkrise. Hastig wurden "Rettungspakete" in bislang ungeahnter Kostenhöhe geschnürt. Diejenigen, die noch gestern dem bedingungslosen freien Markt huldigten, fordern heute die staatliche Kontrolle der Finanzmärkte. Allerorts die gleiche Leier: Die Lage sei ernst, aber nicht hoffnungslos. Es müsse nur wieder die Vernunft statt der Gier regieren. Fehler erkannt, korrigiert und weiter so wie bisher! Es gilt schließlich zu retten, was noch zu retten ist. Doch was soll da eigentlich gerettet werden? Müsste statt der herrschenden Flickschusterei nicht unser Wirtschaftssystem als Ganzes auf den Prüfstand gestellt werden?
Maria Mies kritisiert das vorherrschende Industriemodell des unendlichen Wirtschaftswachstums und plädiert für ein Gesellschaftsmodell, welches das "gute Leben" (wieder) ermöglicht. Mario Candeias beleuchtet in seinem Vortrag das aktuelle staatliche Krisenmanagement und kontrastiert es mit den Eckpunkten einer "radikalen Realpolitik".
Veranstalter: Stiftung W.
Raumzeit: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100, im Roten Salon (1. Stock) / Eintritt frei !!!

FR, 28.11.'08: Informationsveranstaltung zu den sogenannten "Sammelanhörungen"
ReferentInnen: Hanna Schroeder und Rudolf Schneider von der Dortmunder "Initiative gegen Rassismus und Ausgrenzung"
Zum Thema: Die sogenannten "Sammelanhörungen" sind ein wichtiges Instrument für die Abschiebung von zumeist afrikanischen Flüchtlingen aus Deutschland. Für die Abschiebung oder erzwungene Ausreise von Flüchtlingen benötigen die deutschen Behörden Pässe oder Passersatzdokumente von dem Land, in das ein Flüchtling abgeschoben werden soll. Zu diesem Zweck passiert es immer häufiger, dass Flüchtlinge aus Sierra Leone, Nigeria, Guinea, Togo und anderen Ländern von Botschaftsangehörigen oder auch von Delegationen dieser Länder zu einer Anhörung eingeladen werden. Wenn die Flüchtlinge dieser Einladung folgen, werden sie nach einer zum Teil sehr oberflächlichen Befragung als Staatsbürger(innen) des betreffenden Landes identifiziert, und sie erhalten Pässe oder Passersatzdokumente. Diese Anhörungen dienen also allein dem Zweck, die Abschiebung von Flüchtlingen durchzusetzen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass über die Proteste gegen die letzte Sierra-Leone-Anhörung in Hamburg auch in der sierra-leonischen Presse ausführlich berichtet wurde (http://www.fluechtlingsrat-hamburg.de/ unter "Abschiebepolitik"). Die Rolle, die afrikanische Botschaftsangehörige bei den Sammelanhörungen spielen, liegt u.a. darin begründet, dass Deutschland und die EU die ökonomische Abhängigkeit dieser Länder ausnutzen und von diesen Staaten die "Rücknahme" ihrer Staatsbürger(innen) erzwingen. Außerdem bekommen die betreffenden Botschaften von den deutschen Behörden für jede Identifizierung eines Flüchtlings und für jedes diesbezügliche Reisedokument einen erheblichen Geldbetrag.
Auf der Veranstaltung wird über die genauen Abläufe dieser "Sammelanhörungen" informiert, über die Hintergründe, darüber, wie die betroffenen Flüchtlinge reagieren und was deutsche und andere Unterstützer(innen) tun können.
Veranstalter: kein mensch ist illegal!
Raumzeit: 19:30 Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld

SA, 29.11.'08: Kreismitgliederversammlung des Kreisverbandes DIE LINKE Wuppertal
zur Wahl der Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl 2009
Veranstalter: DIE LINKE Kreisverband Wuppertal
Raumzeit: ab 10ºº Uhr Einlass, Beginn um 10:30 Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld


Dezember 2008:

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MO, 01.12.'08: attac-AK Globalisierungstheorie - Thema: Verfassungsbeschwerde gegen "Lissabon-Vertrag"
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Zum Thema: Sarah Hassel-Reusing und Volker Reusing stellen ihre neue Verfassungsbeschwerde gegen den "Vertrag von Lissabon" vor:
Am 24.09.2008 hat Sarah Luzia Hassel-Reusing aus Wuppertal eine neue Verfassungsbeschwerde gegen das Zustimmungsgesetz zum "Vertrag von Lissabon" eingelegt. Die wesentlichen Unterschiede zu ihrer bereits am 05.05.2008 eingereichten und inzwischen aus formalen Gründen zurückgenommenen Klage zu Az. 2 BvR 866/08 sind:
- Es wird erheblich präziser dargelegt, dass der "Vertrag von Lissabon" auf nationalstaatlicher Ebene zu einem verfassungswidrigen Systemwechsel von einer ausbalancierten Gewaltenverschränkung zum interessenkonfliktgeladenen "Gewährleistungsstaat" führen würde.
- Es wird noch deutlicher erläutert, welche Wirkung es hätte, über Erklärung Nr. 17 und Art. 49b EUV erstmals einen Vorranganspruch des EU-Rechts im EU-Primärrecht zu verankern.
- Die neue Verfassungsbeschwerde geht auf rund 4 Seiten auf Paragraph 93a BVerfGG ein, insbesondere darauf, welche entscheidungserheblichen Rechtsfragen neu sind.
- Die Antwort der Bundesregierung auf die Klagen von Dr. Peter Gauweiler und Prof. Klaus Buchner werden insoweit gewürdigt, wie die Beschwerdeführerin ihre Position dadurch bestätigt sieht.
- Die Beschwerdeführerin hat ihre Rechtsauffassung bzgl. des Rangverhältnisses zwischen Grundgesetz und EU-Primärrecht im Hinblick auf Art. 23 Abs. 1 S. 3 GG dahin gehend präzisiert, dass Grundrechte und Strukturprinzipien des GG über dem EU-Primärrecht stehen.
- Sarah Luzia Hassel-Reusing zeigt auf, dass außer ihr auch das EU-Gericht (1. Instanz) der Rechtsauffassung ist, dass Uno-Charta und Uno-Menschenrechte über dem EU-Recht stehen.
Veranstalter: attac-AK Globalisierungstheorie
Raumzeit: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100 / Konferenzraum 1. Stock (ganz hinten rechts)

MO, 01.12.'08: "Nicht betteln, nicht bitten. - Erinnerungen an die deutsche Revolution"
Lesung und Musik mit Dr. Dieter Nelles und Ulrich Klan
Anlässlich des 80. Jahrestages des Matrosenaufstandes, mit dem 1918 die deutsche Novemberrevolution begann, liest Dieter Nelles aus den von ihm mit herausgegebenen Erinnerungen Hermann Knüfkens (1893-1976), der später im Widerstand gegen den Nationalsozialismus eine herausragende Rolle spielte. Ulrich Klan präsentiert historische und zeitlose Lieder von Hoffnung und Widerstand.
Veranstalter: Verein zur Erforschung der sozialen Bewegungen im Wuppertal e.V.
Raumzeit: 19:30 Uhr Begegnungsstätte Alte Synagoge, Genügsamkeitsstraße, 42105 W-Elberfeld

DI, 02.12.'08: "Europa und die Frage nach der Mitte zwischen Ost und West als europäische Aufgabe" - Vortrag
Referent: Gerald Häfner (München; Gründungsmitglied von Mehr Demokratie e.V.)
Leitgedanken des Vortrags: Welche Aufgaben könnte Europa in einer zunehmenden globalisierten und individualisierten Welt spielen? Was kann Europa und was können wir, seine Bürger, dazu beitragen?
Veranstalter: Anthroposophische Gesellschaft Zweig Wuppertal und Rudolf-Steiner-Schule Wuppertal
Raumzeit: 20ºº Uhr im Saal der Rudolf-Steiner-Schule, Schluchtstraße 21, 42285 Wuppertal

MI, 03.12.'08: "Ist Ökostrom wirklich grün?" - Stammtisch zum Thema
Zum Inhalt: Wer Ökostrom kauft, möchte natürlich die Umwelt schützen. Tut man das auf diesem Wege aber wirklich? Was ist dran am Vorwurf des Etikettenschwindels? Beim "Stammtisch Energie" diskutieren Wolfgang Irrek (Wuppertal Institut) und Thomas Daubner (WSW) miteinander und mit den Gästen über Ökostrom.
Veranstalter: "Stammtisch Energie" der Verbraucherzentrale Wuppertal
Raumzeit: 19ºº Uhr im Restaurant "il Cortile", Robertstraße 5, W-Elberfeld

DO, 04.12.'08: "Folgen der Finanzmarktkrise und Eigentümerillusionen" - Vortragsveranstaltung
Referent: Dr. Joachim Bischoff (Mitglied der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik "Memorandum" und Mitherausgeber und Redakteur der Zeitschrift "Sozialismus")
Zum Thema: Der oberen Hälfte der Einkommensbezieher wird empfohlen, statt auf gesellschaftliche Umlagesysteme auf Kapitalanlage zur Absicherung von Lebensrisiken zu setzen. Nach dem Ende der New Economy, nach Heuschrecken-Debatte, nach der Hypothekenkrise der USA, nach Bankenpleiten erweist sich der Kapitalismus als alles andere als stabil. Immer häufiger hört man das Wort vom "finanzmarktgetriebenen Kapitalismus". Was ist darunter zu verstehen und wie funktioniert er bzw. wieso funktioniert er nicht? In welchem Verhältnis stehen die Mechanismen der Finanzmärkte und der Spekulationsblasen zu den produktiven Unternehmen und zur Einkommensverteilung? Manche meinen, der Kapitalismus sei doch nur zu seinem eigentlichen Charakter zurückgekehrt. Welche Eigentumsstrukturen liegen dem "finanzgetriebenen Kapitalismus" zugrunde? Liegt hier der Treiber für die zerbröckelnde "Mitte der Gesellschaft"?
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal/Bergisch Land
Raumzeit: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld

DI, 09.12.'08: "Globalisierung und Massenkommunikation" - Vortrag und Diskussion
Referent: Prof. Jörg Becker
(Dozent an den Instituten für Politikwissenschaft der Universitäten Marburg und Innsbruck; Arbeitsgebiete: Internationale, vergleichende und deutsche Kommunikations-, Medien-, und Kulturforschung, Abschätzung von Technologiefolgen und Friedensforschung)
Zum Thema: Während alle Welt das Wort "Globalisierung" locker im Mund führt, fällt zwar ein konkreter Nachweis dafür im Bereich des Handels schwer, leicht lässt er sich jedoch für Finanzmärkte und Massenmedien führen. Gerade im Bereich der Kommunikation lassen sich die katastrophalen Konsequenzen eines international agierenden Medienimperialismus klar erkennen. Die ausufernde Macht einer Handvoll westlicher Medienkonzerne verursacht eine stetige Aushöhlung eigener kultureller Ressourcen in kleinen Ländern und Ländern der "Dritten Welt" und bedingt dadurch kulturelle Identitätskrisen und Erschütterungen. Unter dem Diktat einseitiger Informationsflüsse von nur Nord nach Süd verwandelt sich insbesondere das Internet im Süden zu einer Sehnsuchts-PR-Maschine für Flüchtlinge aus dem Süden in den Norden.
Veranstalter: attac Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr im Roten Saal der börse, Wolkenburg 100 (1. Stock), W-Elberfeld
weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen unter www.attac-wtal.de

MI, 10.12.'08: Öffentliches attac-Plenum
Veranstalter: attac Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100, im Studio 2 oder Konferenzraum (1. Stock), W-Elberfeld

MO, 15.12.'08: attac-Agrargruppe
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Raumzeit: 20ºº Uhr die börse, Wolkenburg 100 / Konferenzraum 1. Stock (ganz hinten rechts), W-Elberfeld

... diese Liste wird mit schöner Unregelmäßigkeit ergänzt ...

--- Alle Terminangaben ohne Gewähr ---


Rückblick: Juni 2004 bis Juni 2008